

Manchmal genügt ein Funke der Zusammenarbeit, um eine wahre Welle der Innovation zu entfachen. Genau das geschah, als sich RMA mit PUT Motorsport von der Technischen Universität Posen zusammenschloss.
Ein Ziel, ein Team.
Ein effizienteres und zuverlässigeres Energiesystem für ein elektrisches Rennfahrzeug zu entwickeln, das bei der renommierten Formula Student antreten wird.
RMA liefert seit Jahren hochmoderne Lösungen für die Batterieindustrie – insbesondere im Bereich des Lichtbogenschweißens, das eine außergewöhnlich präzise Verbindung von Bauteilen ermöglicht. Diese Technologie bildet zunehmend das Fundament der modernen Elektromobilität.
Die Zusammenarbeit mit PUT Motorsport bot die perfekte Gelegenheit, akademisches Wissen mit industrieller Praxis zu verbinden. Das Studententeam entwickelte eine Batterie auf Basis von Pouch-Zellen – eine Lösung, die in modernen elektrischen Systemen immer beliebter wird. Die Experten von RMA unterstützten das Team beim Laserschweißen von Aluminium-Kupfer-Verbindungen, die höchste Präzision und strenge Prozesskontrolle erfordern.
Das Ergebnis? Eine dauerhafte Verbindung von 140 Pouch-Zellen zu 10 Modulen, wobei Arbeiten, die zuvor Wochen dauerten, in nur einem Tag abgeschlossen wurden.
„Die lasergefertigten Verbindungen haben unsere Erwartungen erfüllt – und sogar übertroffen. Sie sind äußerst präzise und sehr reproduzierbar“, betont das Team von PUT Motorsport.
In den vergangenen Jahren mussten die Studierenden hunderte von Zellen manuell punktschweißen – ein zeitaufwändiger und anspruchsvoller Prozess. Dank der Technologie von RMA wurde die Batterieherstellung um 1–2 Monate beschleunigt, und das Team konnte zudem zusätzliche Ersatzmodule vorbereiten.
Das automatisierte Laserschweißen erhöht zudem die Sicherheit erheblich – es reduziert das Risiko von Kurzschlüssen und Verbrennungen und erzeugt Verbindungen mit geringerer elektrischer Resistenz. Dies führt zu geringeren Energieverlusten und niedrigeren Betriebstemperaturen. Wie die Studierenden selbst bestätigen, „verhält sich unsere neueste Batterie deutlich stabiler als frühere Konstruktionen – selbst bei den anspruchsvollsten Fahrten.“
Das Team von PUT Motorsport ist seit 2014 aktiv. Angetrieben von Leidenschaft für Ingenieurwesen und Motorsport entwerfen, bauen und testen die Studierenden Rennwagen, die anschließend auf Rennstrecken in ganz Europa antreten. Für sie ist Formula Student mehr als nur ein Wettbewerb – es ist ein zukunftsorientiertes Labor, in dem sie Teamarbeit, Projektmanagement und den Einsatz moderner Technologien erlernen.
„Die Zusammenarbeit mit RMA hat uns geholfen, industrielle Standards kennenzulernen und zu sehen, wie hochwertige Komponenten wirklich hergestellt werden. Diese Erfahrung wird uns zweifellos in unserer zukünftigen Karriere zugutekommen“, betonen die Teammitglieder.
In der Saison 2025 trat PUT Motorsport auf dem legendären Hockenheimring bei der Formula Student Germany sowie auf dem Autodrom Słomczyn bei der Formula Student Poland an. Das Team kehrte mit mehreren Erfolgen nach Posen zurück – darunter der 3. Platz im Autocross-Wettbewerb und eine der besten Zeiten im Endurance-Rennen.
Doch nicht nur die Ergebnisse zählen. Dies ist ein greifbarer Beweis dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft wirklich funktioniert – sie ermöglicht jungen Ingenieuren, ihr Wissen in praktische Lösungen umzusetzen, während Unternehmen wie RMA ihre Technologien unter den anspruchsvollsten Bedingungen testen können.
Das gemeinsame Projekt von RMA und PUT Motorsport zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Leidenschaft, Wissenschaft und Technologie zusammenkommen. Vom präzisen Laserschweißen im Labor bis zur leistungsstarken Performance auf der Rennstrecke – jede Phase dieser Zusammenarbeit ist ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren und moderneren Mobilität.
Denn genau dort, wo Wissen, Präzision und Entschlossenheit zusammentreffen, entsteht wahre Innovation.
Fotos mit freundlicher Genehmigung von PUT Motorsport